CENTRUM FÜR MUSKULOSKELETALE CHIRURGIE

CHARITÉ - UNIVERSITÄTSMEDIZIN BERLIN

Direktor: Univ.-Prof. Dr. Norbert P. Haas

WIRBELSÄULENCHIRURGIE

Herzlich Willkommen auf unserer Homepage!

Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über verschiedene Erkrankungen der Wirbelsäule und deren Therapiemöglichkeiten geben. In unserer Klinik führen wir insgesamt pro Jahr rund 700 Operationen an der Wirbelsäule durch und decken das komplette Spektrum der konservativen und operativen Therapie von degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen sowie Verletzungen und Deformitäten der Wirbelsäule ab. Langjährige operative Erfahrungen und ein eingespieltes Team an beiden Standorten ermöglichen eine optimale Versorgung. Hierzu zählen neben der vollständigen Diagnostik auch eine umfassende Vor- und Nachbetreuung.

Selbstverständlich können hier nicht alle Themen vollends beleuchtet werden. Deshalb ist eine persönliche Konsultation mit Ihrem niedergelassenen Orthopäden oder in unserer Sprechstunde unerlässlich.

Ihr Michael Putzier

Leitender Arzt Sektion Wirbelsäule (CCM)

 

OA Priv.-Doz. Dr. med. Michael Putzier
Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie, CMSC
Klinik für Orthopädie und Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Sektion Wirbelsäulenchirurgie
Universitätsmedizin Berlin - Charité
Charitéplatz 1, 10117 Berlin
  • Bandscheibenvorfall (zum Öffnen und Schließen klicken) nach oben

Als Bandscheibenvorfall (Nucleus pulposus prolaps, NpP) wird das Heraustreten der gallertartigen Masse aus der Bandscheibe aufgrund eines Defektes im straffen Faserring der Bandscheibe bezeichnet. Dies führt meist zu lokalen Schmerzen und bei Bedrängung von neuronalen Strukturen oft auch zu Schmerzen im Bein (bei einem NpP der Lendenwirbelsäule, LWS) oder im Arm (bei einem NpP der Halswirbelsäule, HWS). Neben den Schmerzen kann es auch zu Gefühlsstörungen oder sogar zu Lähmungen im entsprechenden Areal kommen. Die meisten Bandscheibenvorfälle können konservativ behandelt werden.

Sind die Lähmungen sehr ausgeprägt oder führt die konservative Therapie über längere Zeit zu keinem Rückgang der Beschwerden ist eine operative Entfernung der gallertartigen Masse notwendig.

Bandscheibenvorfälle werden bei uns grundsätzlich mininmalinvasiv operiert. Der Hautschnitt ist dabei nur wenige Zentimeter lang und die umgebenden Strukturen werden maximal geschont.

Im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) ist es oftmals notwendig, die komplette Bandscheibe zu entfernen. Diese wird dann durch eine Bandscheibenprothese ersetzt, die eine weitere vollständige Beweglichkeit der HWS ermöglicht. Diese Operation wird von vorn (ventral) durchgeführt.

Im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) wird die Bandscheibe belassen und nur die gallertartige Masse schonend entfernt. Diese Operation wird von hinten (dorsal) durchgeführt.

NpP NpP

Links im Kreis der Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule, rechts nach der minimalinvasiven Entfernung.

NpP NpP

Links der Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule, rechts nach der minimalinvasiven Entfernung und Implantation einer Bandscheibenprothese.

  • Bandscheibenaufbrauch (zum Öffnen und Schließen klicken)

Der Verschleiß der Bandscheibe beginnt bereits ab dem 25.Lj. mit dem Verlust von Wasser in der Bandscheibe. Dies kann zu Beschwerden oft sehr unterschiedlichen Beschwerden führen. Symptomatisch wird in der Regel der Bandscheibenaufbrauch im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) oder der Halswirbelsäule (HWS). Je nachdem, kann der Beschwerdekomplex von reinen Rückenschmerzen bis zu einer Ausstrahlung der Schmerzen in die Arme (HWS) oder die Beine (LWS) kommen. Oft findet man auch eine Kombination. Neurologische Defizite (Taubheit/Kraftverluste) sind relativ selten bei einem beginnenden Bandscheibenaufbrauch.

Ist der Bandscheibenaufbrauch nicht deutlich fortgeschritten ohne Verschleiß der kleinen Wirbelsäulengelenke ist nach entsprechender Diagnostik (Rö, MRT, Infiltrationen) die Entfernung der schmerzverursachenden Bandscheibe und der Ersatz durch eine Bandscheibenprothese möglich.

Ist der Verschleiß schon so weit voran geschritten ist, dass dies nicht mehr möglich ist, stellt die Stabilisierungoperation (Spondylodese) ein sicheres und etabliertes Verfahren zur Behandlung dieses Krankheitsbildes dar.

Die Bandscheibenprothese (LWS) wird von vorn (ventral) durch einen kleinen Schnitt links unterhalb des Bauchnabels implantiert.

Eine Stabilisierung (LWS) kann in vielen Fällen über den gleichen schonenden Zugang erfolgen.

An der Halswirbelsäule (HWS) erfolgen der größte Teil der Operation von vorn, egal ob Fusion (Stabilisierungsoperation) oder die Implantation einer Bandscheibenprothese.

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Links vor und rechts nach der Implantation einer Bandscheibenprothese an der Lendenwirbelsäule.

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Links vor und rechts nach der Implantation einer Bandscheibenprothese an der Halswirbelsäule.

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Links vor und rechts nach einer Fusion (Stabilisierungsoperation) von 3 Wirbelkörpern an der Halswirbelsäule (HWS). Die Körbchen (Cages) zwischen den Wirbelkörpern halten den natürlichen Abstand zwischen den Wirbelkörpern und bestehen aus einem äußerst stabilen Kunststoff, der röntgenstrahlen-durchlässig ist. Im rechten Bild sieht man nur die kleinen metallenen Markierungen im Cage.

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Links der hochgradige Bandscheibenaufbrauch zwischen dem lezten Lendenwirbel (L5) und dem ersten Kreuzbeinwirbel (S1). Rechts nach Stabilisierungsoperation allein von vorn. Der Platzhalter (Kunststoff) wird hierbei verschraubt, so dass eine feste Verbindung zwischen den beiden Wirbeln (L5 und S1) erfolgt.

 

Ist die Bandscheibe aufgebraucht und kommt es gleichzeitig zu einer höhergradigen Instabilität, führt dies sehr häufig zu einem sogenannten degenerativen Wirbelgleiten und einer Spinalkanalstenose und erfordert nicht nur eine Stabilisierung sondern gleichzeitig die Entlastung der eingeengten neuronalen Strukturen.

Hier ein Beispiel für eine verschleißbedingte Instabilität. Die beiden linken Röntgenbilder zeigen die vermehrte Instabilität bei Vor- und Rückneige zwischen den Lendenwirbelkörpern 4 und 5. Daneben die MRT-Bilder mit Darstellung der Spinalkanalstenosierung. Rechts ist das Röntgenbild nach einer dorsalen (von hinten) Stabilisierung zwischen LWK 4 und LWK 5 mit Entlasung der neuronalen Sturkturen und einem Abstandshalter (Cage) zwischen den Wirbelkörpern (diese ist aus einem sehr festen Kunststoff / man sieht nur die metallenen Röntenmarkierungen). Das Ganze wird als PLIF oder TLIF (je nach Operationsvorgehen) bezeichnet.

 

 

  • Einengung des Rückenmarkkanals (zum Öffnen und Schließen klicken)

Als Spinalkanalstenose wird die Einengung von nervalen Strukturen im Spinalkanal bezeichnet. Dies entsteht oft durch einen fortgeschrittenen Verschleiß der Bandscheibe mit folgender Instabilität zweier Wirbelkörper und einer Verdickung der kleinen Wirbelgelenke mit arthrotischen Veränderungen (Spondylarthrose) und der Verdickung des sogenannten Gelben Bandes (Ligamentum flavum).

Klassischer Weise führt dies zu belastungsabhängigen Beinschmerzen mit einer verkürzten Gehstrecke. Gelegentlich finden sich aber auch neurologische Defizite (Taubheit/Kraftverluste) in den Beinen, die sich in Ruhe reduzieren. Typisch ist ein „Schweregefühl“ der Beine, v. a. beim Gehen oder ein „Gefühl, als würden die Beine nicht zum Körper gehören“. All dies meist in Verbindung mit chronischen Rückenschmerzen.

Spezielle Untersuchungen (MRT, Myelographie) sind zur Befundsicherung notwendig. Genauso muss eine gefäßbedingte Ursache dieser Schaufensterkrankheit ausgeschlossen werden.

Die operative Therapie richtet sich nach Ausprägung der Stenose und den Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule und auch nach möglichen Begleiterkrankungen. Grundsätzlich müssen durch einen dorsalen Hautschnitt (von hinten) die nervalen Strukturen entlastet werden. Oftmals ist gleichzeitig eine Stabilisierungsoperation notwendig, um ein erneute Stenosierung in diesem Segment zu verhindern.

Oft findet man eine Stenose des Spinalkanals in Begleitung von erheblichen Veränderungen im Wirbelsäulenprofil. Eine sogenannte degenerative Lumbalskoliose ist sehr oft mit einer spinalen Enge vergesellschaftet. Bei einer Operation erfolgt neben der Entlastung der neuronalen Strukturen auch eine Begradigung der Skoliose.

Ohne zusätzliche Stabilisierung (Spondylodese) wird dieser Eingriff bei uns grundsätzlich mininmalinvasiv durchgeführt. Der Hautschnitt ist dabei nur wenige Zentimeter lang und die umgebenden Strukturen werden maximal geschont.

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Links ein normal weiter Spinalkanal, rechts mit deutlicher knöcherner Stenosierung

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Ein MRT der LWS mit mehreren Stenosierungen

Links/mittig eine degenerative Lumbalskoliose, rechts nach der Stabilisierungsoperation inklusive der operativen Entlastung der neuronalen Strukturen

Hier eine weiteres Beispiel für eine hochgradige Lumbalskoliose und die operative Versorgung

 

Ist die Bandscheibe aufgebraucht und kommt es gleichzeitig zu einer höhergradigen Instabilität, führt dies sehr häufig zu einem sogenannten degenerativen Wirbelgleiten und einer Spinalkanalstenose und erfordert nicht nur eine Stabilisierung sondern gleichzeitig die Entlastung der eingeengten neuronalen Strukturen.

Hier ein Beispiel für eine verschleißbedingte Instabilität. Die beiden linken Röntgenbilder zeigen die vermehrte Instabilität bei Vor- und Rückneige zwischen den Lendenwirbelkörpern 4 und 5. Daneben die MRT-Bilder mit Darstellung der Spinalkanalstenosierung. Das letzte Röntgenbild zeigt den gleichen Wirbelsäulenabschnitt nach einer dorsalen (von hinten) Stabilisierung zwischen LWK 4 und LWK 5 mit Entlastung der neuronalen Sturkturen und einem Abstandshalter (Cage) zwischen den Wirbelkörpern (dieser ist aus einem sehr festen Kunststoff / man sieht nur die metallenen Röntenmarkierungen). Das Ganze wird als PLIF oder TLIF (je nach Operationsvorgehen) bezeichnet.

 

  • Wirbelgleiten (zum Öffnen und Schließen klicken)

Beim Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) kommt es aufgrund einer Instabilität zu einem Gleiten eines Wirbels im Vergleich zu dem darunterliegenden Wirbel nach vorn. Gleichzeitig kommt es oft zu einem vorzeitigen Verschleiß der dazwischenliegenden Bandscheibe. Dies führt zu Rückenschmerzen. Kommt es gleichzeitig zu einer Bedrängung von neuronalen Strukturen führt dies nicht selten zu Schmerzen, Kribbelgefühlen, Taubheit oder sogar zu Lähmungserscheinungen einzelner Muskeln im Bereich der Beine oder der Füße.

Bei der operativen Therapie sollte die schmerzhafte Instabilität beseitigt und gleichzeitig das Gleiten aufgehoben werden. Sind neuronale Strukturen betroffen, müssen diese operativ entlastet werden.

Eine Operation kann von vorn (ventral) und hinten (dorsal) oder allein von hinten durchgeführt werden. Zur Stabilisierung ist die Verschraubung beider Wirbelkörper von hinten notwendig. Da der ursprüngliche Abstand zwischen den Wirbeln ebenfalls wieder hergestellt werden soll, ist die Implantation eines oder zweier Körbchen (Cages) in das Bandscheibenfach bei uns Standard.

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Der Cage besteht aus einem äußerst stabilen Kunststoff und ist röntgenstrahlen-durchlässig. Im rechten Bild sieht man nur die kleinen metallenen Markierungen im Cage.

 

  • Skoliose (zum Öffnen und Schließen klicken) nach oben

SKOLIOSE-SPRECHSTUNDE: OA DR. GROß, CAMPUS CHARITÉ MITTE, DONNERSTAGS AB 12.00 UHR

TERMINVEREINBARUNG: 030 - 450 515044

FRAGEN UNTER skoliose@charite.de

Bei einer Skoliose handelt es sich um eine strukturelle Deformität der Wirbelsäule mit einer fixierten Seitausbiegung von mehr als 10°. Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen: σκολιός, skolios und bedeutet „krumm“. Meist findet man mehrere gegenläufige Bögen zur Aufrechterhaltung des Körpergleichgewichtes.

Ursächlich werden neben den idiopathischen Skoliosen (80-90% aller Skoliosen), bei denen die Entstehungsursache Ursache nicht sicher bekannt ist, angeborenen Skoliosen (z. B. bei Wirbelkörperfehlbildungen) und neuromuskulären Skoliosen (z.B. Spina bifida, Muskelerkrankungen) unterschieden.

Wir arbeiten eng mit SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) der Charité zusammen und halten dort regelmäßige Wirbelsäulensprechstunden ab. So behandeln wir eine Vielzahl von sekundären, beispielsweise Skoliosen bei Morbus Duchenne oder Spina bifida mit.

Die Erkrankung kann in allen Lebensaltern auftreten (Säuglings-, infantile-, Adoleszentenskoliosen, degenerative Skoliosen). Nach der Hauptkrümmung wird hier zwischen einer thorakalen (Brust-), thorakolumbalen (Übergang zwischen Brust-und Lendenwirbelsäule) oder lumbalen (Lendenwirbelsäule) Skoliose unterschieden. Generell ist der Grad der Krümmung (COBB-Winkel im Röntgenbild) und die mögliche Restbeweglichkeit sowie die Lokalisierung der Krümmung und die Ursache der Skoliose für die Art der Therapie entscheidend.

 

Die primäre Behandlung bei idiopathischen Skoliosen beinhaltet vornehmlich eine spezielle Krankengymnastik und bei einem COBB-Winkel über 20° zusätzlich eine Korsettversorgung.

Die Betreuung bei konservativ zu behandlenden Skoliosen erfolgt bei uns in enger Zusammenarbeit mit äußerst erfahrenen Orthopädietechnikern falls eine Korsettversorgung notwendig sein sollte.

 

Scheitert die konservative Therapie und übersteigt der COBB-Winkel ca. 40° ist oft ein operatives Vorgehen unvermeidlich. Bei sekundären Skoliosen ist eine Operation meist schon bei geringeren Winkeln der Wirbelsäulenverkrümmung sinnvoll und notwendig.

Bei der operativen Therapie der Skoliose stehen grundsätzlich zwei Standardverfahren zur Verfügung.

  1. ventrale (vordere) Technik (OP über Flankenschnitt bzw. seitlichen Brustzugang) und
  2. dorsale (hintere) Technik (OP über mittigen Hautschnitt am Rücken)

mitunter können und sollten diese beiden Verfahren kombiniert werden.

skoliose skoliose

ventrale Technik

skoliose skoliose

dorsaleTechnik

skoliose skoliose

kombinierte Technik

Bei neuromuskulären / sekundären Skoliosen führen wir die Korrekturoperation meist allein von dorsal (hinten) durch. Bei dieser Art der Skoliose ist meist eine langstreckige Versorgung notwendig.

Versorgung einer sekundären Skoliose von dorsal (hinten)

 

  • Kyphose (zum Öffnen und Schließen klicken)

Was ist eine Kyphose?

Als Kyphose bezeichnet man die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nach vorn. Normal ist diese nur im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS), wobei man hinsichtlich der Ausprägung viele Normvarianten finden kann.

Bei verschiedenen Erkrankungen wie z.B. beim Morbus Bechterew oder beim Morbus Scheuermann kann es in einem ungünstigen Fall zu einer sogenannten Hyperkyphose kommen, d.h. die normale Krümmung der Wirbelsäule nach vorn ist sehr ausgeprägt. Dies kann zu Schmerzen im Bereich der BWS oder zu Atembeschwerden führen aber auch zu Einschränkungen des Gesichtsfeldes.

 

Der Morbus Bechterew

ist eine Wirbelsäulenerkrankung, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet wird und v.a. bei jüngeren männlichen Patienten vorkommt. Die zunehmende spontane Einsteifung der Wirbelsäule, die im Spätstadium alle Abschnitte erfaßt, geht einher mit einer erheblichen Rundrückenbildung (Hyperkyphose). Durch die starke Beugestellung der Brustwirbelsäule ist das Blickfeld manchmal so stark eingeschränkt, dass der Patient seinem Gegenüber nicht mehr in die Augen blicken kann.

Im Anfangsstadium ist eine intensive, die Rückenstreckmuskulatur kräftigende, Krankengymnastik erforderlich, aber auch notwendig, um der Ausbildung von Kontrakturen der großen Gelenke entgegenzuwirken. Ist die Deformität der Wirbelsäule sehr ausgeprägt, die Lebensqualität hierdurch erheblich eingeschränkt und besteht letztendlich der Wunsch einen korrigierenden Eingriff durchführen zu lassen, ist eine operative Intervention möglich.

Bei der sog. Lordosierungsspondylodese wird von dorsal (hinten) die Wirbelsäule aufgerichtet und stabilisiert, d.h. das Wirbelsäulenprofil wird von einer "Angelhaken"-Form in eine S-Form überführt (s. Röntgenbilder). Die Stabilisation der aufgerichteten Wirbelsäule erfolgt durch ein Schrauben-Stab-System, eine Korsettversorgung ist nach dieser Aufrichtungsoperation nicht notwendig.

 

Der Morbus Scheuermann führt in seltenen Fällen zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule (Rundrücken). Bei starker Ausprägung kann die "Buckel"-bildung zu einem quälenden, auch kosmetischen Problem für den Betroffenen werden.

Die Therapie wird zunächst konservativ durchgeführt - intensivierte Krankengymnastik und das Training der Wirbelsäulenmuskulatur stehen im Vordergrund. Ist die Deformität der Wirbelsäule jedoch sehr hochgradig bzw. in ihrem Verlauf fortschreitend, ist die operative Aufrichtung der Wirbelsäule möglich.

Dabei wird die feste Wirbelsäule zunächst von vorn und von hinten gelockert und in gleicher Sitzung nach dem Zuggurtungsprinzip von hinten aufgerichtet und mit einem Schrauben-Haken-Stab-System (Titan) stabilisiert.

Eine nachoperative frühe Mobilisation ist möglich, ein Korsett ist nicht erforderlich.

 

  • rheumatoide Instabilität Halswirbelsäule (zum Öffnen und Schließen klicken)

Die rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu entzündlichen Reaktionen des Körpers gegen eigenes Gewebe kommt. Häufig sind Gelenke und ihre Schleimhäute, Bänder und Kapseln davon betroffen. Dieser Entzündungsprozess führt zu einer Zerstörung von Gelenken und häufig folgt eine Instabilität.

Neben den Finger, Knie - und anderen Gelenken ist häufig die obere Halswirbelsäule von einer solchen Gelenkzerstörung und folgender Instabilität betroffen.

Auf diesen beiden Röntgenbildern ist die Halswirbelsäule von der Seite abgebildet. Der schwarze Strich markiert den deutlich erweiterten Abstand des 1. Halswirbel

(Atlas) zum 2. Halswirbel (Axis) bei Vorneige (links) und die Reduktion des Abstandes bei Rückneige der Halswirbelsäule (rechtes Bild). Diese unterschiedlichen Abstände dokumentieren die hochgradige Instabilität in diesem Bereich deutlich.

Bei einer solchen Instabilität ist eine operative Stabilisierung notwendig.

Das linke Bild zeigt die Halswirbelsäule vor der Operation, das rechte Bild zeigt die operativ stabilisierte Halswirbelsäule - hier wurden der 1. Halswirbel

(Atlas) mit dem 2. Halswirbel (Axis) von dorsal (hinten) verschraubt.

 

  • Kiel- und Trichterbrust (zum Öffnen und Schließen klicken)

Die Trichterbrust (Pectus excavatum)

ist eine trichterförmige knöcherne Einziehung des Brustbeins bzw. der vorderen Brustwand, deren Ursache unbekannt ist. Sie ist die häufigste Deformität der Brustwand. Diese Erkrankung verursacht in der Regel keine Beschwerden.

Die Kielbrust (Pectus carinatum)

ist eine knöcherne Vorwölbung des Brustbeins bzw. der vorderen Brustwand, deren Ursache unbekannt ist. Diese Deformität ist ca. 10 x seltener als die Trichterbrust. Die Erkrankung verursacht in der Regel keine Beschwerden.

Wegen der entstellenden Deformität und der daraus resultierenden psychischen Belastung der Patienten kann die Trichterbrust durch eine Operation dauerhaft beseitigt werden.

Trichterbrust vor und 7 Tage nach der Operation

Kielbrust vor und 7 Tage nach der Operation

  • Entzündung (zum Öffnen und Schließen klicken)

Eine Entzündung im Bereich der Wirbelsäule nennt man Spondylitis oder Spondylodiszitis. Nicht selten ist eine Ausheilung ohne Operation durch die gezielte Verabreichung eines Antibiotikums und die Ruhigstellung des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes durch ein Korsett zu erreichen. Bei einer Zahl von Patienten jedoch bleibt aus unterschiedlichen Ursachen die Heilung aus, hier ist eine Operation nicht allein aufgrund des neurologischen Risikos sondern auch um die Ausdehnung der Infektion zu verhindern unumgänglich.

Hauptprinzip der Operation ist die Ausräumung des Entzündungsherdes und der Wiederaufbau des Defektes z.B. mit einem Titan-Korb. Der Korb wird mit Antibiotika-haltigem Knochenzement gefüllt, so dass eine lokal hohe antibiotische Wirkdosis im Bereich des Infektionsherdes erreicht wird. Die Stabilisierung erfolgt von hinten durch ein Schrauben-Stab-System (Titan).

Die antientzündliche/antiinfektiöse Therapie mit einem Antibiotikum wird über einen längeren Zeitraum fortgeführt.

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  • Tumoren/Metastasen der Wirbelsäule (zum Öffnen und Schließen klicken)
Tumore können neben anderen Organen auch die Wirbelsäule befallen. So sind aber Primärtumore (Ersttumore) der Wirbelsäule eher selten. Häufiger findet sich eine Metastase (Absiedlung) eines anderen Tumors in der Wirbelsäule.

Generell kommen zur Behandlung eines Wirbelsäulentumors mehrere Verfahren in Frage. So ist neben der Bestrahlung, der Chemotherapie und der Immunvaccination bzw. Hormontherapie auch eine operative Versorgung möglich. Die Vorgehensweise hängt von der Art des Tumors, der Überlebensprognose, dem Auftreten von neurologischen Defiziten (Lähmungen, Taubheitsgefühle) und der Lebensqualität (Mobilität, Schmerzen) des Patienten ab.

Die enge Zusammenarbeit mit unseren Histopathologen, Onkologen und Strahlentherapeuten ermöglicht nach umfassender Diagnostik/Befundsicherung die Festlegung therapeutischer Möglichkeiten mit dem Patienten. Nachfolgend ist die gezielte Planung des weiteren notwendigen Vorgehens möglich.

Die operativen Strategien beinhalten zwei mögliche Verfahren. So kann bei einer einzeln vorkommenden Metastase oder einem Primärtumor in einem Wirbelkörper die Entfernung des Tumors (Wirbelkörpers), der Defektersatz und die nachfolgende Stabilisierung erfolgen. Sollte der Tumor mehrere Wirbelkörper bzw. weitere Organe befallen haben und ist das Auftreten von neurologischen Komplikationen zu erwarten so kann eine Tumorverkleinerung, eine Dekompression des Spinalkanales (Nerven-/Rückenmark-Freilegung) durchgeführt werden. Auch hier ist es notwendig, die Wirbelsäule zu stabilisieren.

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Der Tumor hat das Rückenmark nahezu völlig verdrängt. Der befallene Wirbel wird anteilig entfernt um dem Rückenmark wieder Raum zu geben (von vorn oder von hinten). Die Stabilisierung und Wiederaufrichtung erfolgt mit einem Schrauben-Stab-System von dorsal (hinten).

  • Wirbelkörperfraktur (zum Öffnen und Schließen klicken)

Frakturen der Wirbelsäule können durch einen Unfall oder aber auch bei schwerer Osteoporose ohne einen Unfall entstehen.

Bei Mitbeteiligung von neuronalen Strukturen ist eine operative Versorgung zwingend notwendig. Hierbei muss der gebrochene Wirbelkörper stabilisiert und die Nervenstrukturen entlastet werden.

Das operative Vorgehen ist sehr unterschiedlich und muss anhand von Röntgen/Computertomografie-Bildern in Zusammenhang mit den Beschwerden individuell festgelegt werden.

Bei osteoporotischen Frakturen ist oft eine minimalinvasive Stabilisierung und Auffüllung des gebrochenen Wirbelkörpers mit einem flüssigen Kunststoff möglich, der nach ca. 20 Minuten komplett ausgehärtet ist (Kyphoplastie). Diese Operation erfolgt von hinten und erfodert meist nur eine sehr kurze Operationszeit und Krankenhausaufenthalt.

Auf der linken Seite der eingebrochene Wirbelkörper und die folgende Zementauffülung und Aufrichtung auf der rechten Seite.

 

Reicht dies nicht aus, um genügend Stabilität zu erreichen oder müssen Nerven entlastet werden, ist eine Stabilisierung mit Schrauben notwendig. Ist der Wirbelkörper komplett geborsten, muss dieser entfernt werden und durch ein Körbchen als Abstützung ersetzt werden. Hier erfolgt die Operation von hinten und von vorn oder allein von vorn.

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Eine Fraktur der Halswirbelsäule vor und nach der Operation. Hier musste der komplette Halswirbel entfernt werden und durch ein distrahierbares Körbchen ersetzt werden. Eine zusätzliche Stabilisierung erfolgte hier mit einer verschraubten Platte.

Zusatz
Inhalt
Mitarbeiter Charité Campus Mitte    
     
PD Dr. med. Michael Putzier    
Leitender Arzt Sektion Wirbelsäule (CCM)    
       
       
Dr. med. Patrick Strube      
Dr. med. Patrick Strube    
Oberarzt (CCM)    
       
Hr. Eike Hoff      
Dr. med. Eike Hoff    

Facharzt (CCM)

           

 

T. Zippelius

     
Dr. med. Robert K. Zahn (CCM)    
       
T. Zippelius      
Dr. med. Timo Zippelius (CCM)    
       
kribus      
Dr. med. Monique Kribus (CCM)    
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
Mitarbeiter Charité Campus Virchow-Klinikum    
       
     
Prof. Dr. med. Klaus-D. Schaser    
Stellvertretender Centrumsdirektor (CVK)
   
       
     
PD Dr. med. Alexander Disch    
Oberarzt (CVK)    
     
   
Dr. med. Tony Hartwig (CVK)    
     
       
       
     
       
       
     
     

 

 

Leitender Arzt Sektion Wirbelsäule (CCM):

PD Dr. med. Michael Putzier

 

Sekretariat:

Frau Marina Müller

Klinik für Orthopädie

Campus Charité Mitte (CCM)

Charitéplatz 1, 10117 Berlin

Telefon: 030 - 450 515012

Fax.: 030 - 450 515922

 

ALLG. WIRBELSÄULENSPRECHSTUNDE, CAMPUS CHARITÉ MITTE, MITTWOCHS UND DONNERSTAGS

KONTAKT: spine@charite.de

 

SKOLIOSE-SPRECHSTUNDE: OA DR. PATRICK STRUBE, CAMPUS CHARITÉ MITTE, DONNERSTAGS AB 12.00 UHR;

KONTAKT: skoliose@charite.de

 

 

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in unseren Poliklinik-Sprechstunden zu Ihrem speziellen Problem beraten zu werden. Hier können Sie einen Termin vereinbaren

Poliklinik der Orthopädie Campus Charité Mitte (CCM)

Luisenstraße 13-16, 10117 Berlin

 

Zentrale Poliklinik der Charité, 1. Etage

Fax.: 030 / 450 - 515903

Terminvergabe: 030 - 450 515044

 

ALLG. WIRBELSÄULENSPRECHSTUNDE, CAMPUS CHARITÉ MITTE, MITTWOCHS UND DONNERSTAGS

KONTAKT: spine@charite.de

 

SKOLIOSE-SPRECHSTUNDE: OA DR. PATRICK STRUBE, CAMPUS CHARITÉ MITTE, DONNERSTAGS AB 12.00 UHR;

KONTAKT: skoliose@charite.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Poliklinik der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Campus Virchow - Klinikum (CVK),

Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin

Mittelallee 3

Terminvergabe: 030 - 450 552 777

  • Standorte
  • Links
  • Fragen und Antworten
  • Begriffserklärungen

Station 201A, Klinik für Orthopädie

Campus Charité Mitte (CCM)

Charitéplatz 1, 10117 Berlin

CCK-Gebäude, EG

Telefon: 030 - 450 515055

Fax.: 030 - 450 - 515911

 

 

Station 16 / 17, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Campus Virchow - Klinikum (CVK),

Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin

Telefon: 030 - 450 552034

Der stationäre Aufenthalt

beginnt meist einen Tag vor der geplanten Operation (Vorstellung beim Anästhesisten, ggf. Durchführung zusätzlicher Untersuchungen, allgemeine Vorbereitungen für den Operationstag). Die Länge des Aufenthaltes hängt von der Größe des Eingriffs ab. Durchschnittlich beträgt die Aufenthaltsdauer 3-10 Tage.

Am ersten Tag nach der Operation erfolgt bereits die Mobilisierung in Begleitung unser Physiotherapeuten, die Ihnen während des stationären Aufenthaltes regelmäßig Hilfestellung und auch Tipps geben.

 

Anschlussheilbehandlung (AHB)

Ist bei Ihnen eine Rehabilitationsmaßnahme nach der Operation geplant, so wird diese bereits während des stationären Aufenthaltes beim Kostenträger beantragt. Nicht bei allen Patienten und allen Operationen ist eine Rehamaßnahme gleich nach der Operation sinnvoll. Oftmals sollte diese erst im zeitlichen Versatz erfolgen. Was für Sie zutrifft, besprechen wir mit Ihnen bereits vor der Operation oder während des stationären Aufenthaltes.

 

Brauche ich ein Korsett?

In der Regel ist eine Korsettversorgung nicht notwendig.

ventral - durch den Bauch, von vorn

dorsal - vom Rücken her, von hinten

PLIF - posterolaterale interkorporelle Fusion - Stabilisierung von hinten mit Abstützung von zwei Wirbelkörpern, zwischen denen vorher die Bandscheibe entfernt wurde (alles von hinten)

 

 

 

 

 

 

Impressum

 

Dr. Christian Groß, Klinik für Orthopädie, Charité Campus Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, Telefon 030-450 515055

 

 

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