Aktuelles

25. September 2026

EMEA Advanced Scoliosis Academy: Fachlicher Austausch und Weiterbildung

Am 24. und 25. September 2026 nahm Dr. Müllner am Auftakttreffen der EMEA Advanced Scoliosis Academy bei DePuy Synthes in Zuchwil bei Solothurn teil. Das internationale Ausbildungsprogramm widmet sich der Behandlung der adoleszenten idiopathischen Skoliose.

Im Mittelpunkt standen fallbasierte Diskussionen zur Planung und Durchführung von Skolioseoperationen. Dabei tauschten sich die Teilnehmenden über verschiedene Korrekturtechniken, die Auswahl der zu versteifenden Wirbelsäulenabschnitte, die Schulterbalance sowie den Umgang mit Komplikationen aus. Besonders wertvoll war der Vergleich unterschiedlicher operativer Vorgehensweisen und klinischer Erfahrungen.

Dr. Müllners Mentor während des weiteren Ausbildungsprogramms ist Dr. Thanos Tsirikos aus Edinburgh. Neben dem regelmäßigen fachlichen Austausch sind auch Hospitationen geplant, die Einblicke in die Beurteilung komplexer Fälle und operative Abläufe im klinischen Alltag ermöglichen.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung der Skoliosebehandlung an der Charité ein und unterstützen das Wirbelsäulenteam dabei, Behandlungsentscheidungen sorgfältig auf die individuelle Situation junger Patientinnen und Patienten abzustimmen sowie die operative Versorgung kontinuierlich zu verbessern.

17. September 2026

AiBLE™ Innovation Forum 2026: Internationaler Austausch in der modernen roboterassistieren Chirurgie

Am 16. und 17. September fand in Valencia das AiBLE™ Innovation Forum 2026 statt, zu dem mehr als 150 Chirurginnen und Chirurgen aus 30 Ländern zusammenkamen. Die Veranstaltung bot eine ideale Plattform für den internationalen fachlichen Austausch sowie die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen mit dem Stealth AXiS™ Surgical System von Medtronic zu teilen. 

Auch Herr Prof. Dr. med. Matthias Pumberger nahm als Teil der Faculty an dem Forum teil und brachte seine Expertise in den klinischen Austausch ein. Auf dem Programm standen unter anderem klinische Fallvorstellungen, praxisorientierte Workflow-Sessions, Live-Demonstrationen mit dem neuen Robotersystem sowie eine Ausstellung aktueller Innovationen und Produktentwicklungen.

Damit bot das AiBLE™ Innovation Forum 2026 nicht nur Raum für den Austausch praktischer Erfahrungen, sondern auch für neue Impulse und Diskussionen über zukünftige Entwicklungsansätze in der modernen roboterassistieren Wirbelsäulenchirurgie.

2. September 2026

Neue Möglichkeiten in der Wirbelsäulenchirurgie mit dem Stealth AXiS™ Surgical System

Seit dem 2. September 2026 kommt am Charité Campus Mitte das Stealth AXiS™ Surgical System von Medtronic zum Einsatz und löst damit das Vorgängermodel Mazor X Stealth SystemTM der Firma Medtronic ab. Das System verbindet die Planung des Eingriffs, die präzise Navigation der Instrumente und die Unterstützung durch einen Operationsroboter auf einer gemeinsamen Plattform.

Vor dem ersten Eingriff wurde der gesamte Operationsablauf gemeinsam mit dem interdisziplinären OP-Team ausführlich trainiert und unter realitätsnahen Bedingungen erprobt. Anschließend konnte die erste navigierte und roboterassistierte Wirbelsäulenoperation mit dem neuen System erfolgreich durchgeführt werden.

Die neue Technologie unterstützt das Operationsteam dabei, Eingriffe an der Wirbelsäule individuell zu planen und mit hoher Präzision umzusetzen. Die ärztliche Entscheidung und die Durchführung der Operation bleiben dabei jederzeit in der Verantwortung der behandelnden Chirurginnen und Chirurgen.

In den kommenden Monaten sollen die Einsatzmöglichkeiten des Stealth AXiS™ Surgical Systems schrittweise erweitert und in verschiedenen Bereichen der Wirbelsäulenchirurgie an der Charité etabliert werden. Ziel ist es, moderne technische Möglichkeiten verantwortungsvoll einzusetzen und die operative Versorgung unserer Patientinnen und Patienten kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

10. Juli 2026

HSS & Annual ISASS Conference

Unsere Assistenzärzte Tom Folkerts und Julia Wimmer absolvieren derzeit ein Forschungsjahr am Hospital for Special Surgery in New York. 

 

Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit präsentieren sie ihre Forschungsergebnisse regelmäßig auf internationalen Fachkongressen - unter anderem auf der diesjährigen ISASS Annual Conference in Miami. Dort stellten sie aktuelle Arbeiten zum intraoperativen Neuromonitoring sowie zur radiologischen Diagnostik der Spondylolisthese vor. 

 

Nebendem fachlichen Austausch bot die Reise auch spannende Eindrücke abseits des Forschungsalltags und die Möglichkeit, mit Florida eine ganz andere Seite der USA kennenzulernen.

 

 

30. Mai 2026

Global Spine Congress 2026: Internationaler wissenschaftlicher Austausch in Istanbul

Der Global Spine Congress (GSC), einer der weltweit größten Fachkongresse für Wirbelsäulenchirurgie und Wirbelsäulenforschung, fand in diesem Jahr in Istanbul statt. Mehr als 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte, Studierende und Auszubildende aus über 80 Ländern kamen an vier Kongresstagen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in Forschung und klinischer Praxis auszutauschen. 

Auch unsere Assistenzärztin Dr. med. Celine Akta, unser Assistenzarzt Dr. med. Ali Eren Güven und unsere Teammanagerin Nasiba Aripova nahmen an diesem internationalen Kongress teil. 

Neben zahlreichen Symposien, Vorträgen sowie fast 2.000 Abstractpräsentationen zu aktuellen Studien aus 25 Bereichen der Wirbelsäulenforschung konnten die Teilnehmenden in unterschiedlichen Kursen und Workshops ihre praktischen Fertigkeiten vertiefen und neue Techniken sowie Therapiemöglichkeiten kennenlernen. 

Durch dieses breit gefächerte Programm bot der GSC 2026 eine ideale Plattform für internationale Vernetzung und den fachlichen Dialog über die Zukunft der Wirbelsäulenmedizin.

20. Mai 2026

Stryker Medical Education: Praxisnahes Pediatric Deformity Techniques Lab in Mailand 

Am 19. und 20. Mai fand im Humanitas University Lab in Mailand das Pediatric Deformity Techniques Lab von Stryker Medical Education statt – ein praxisnaher Kurs für Wirbelsäulenchirurginnen und -chirurgen. 

An zwei Tagen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen zur Behandlung pädiatrischer Wirbelsäulendeformitäten zu vertiefen und sich mit Kolleginnen und Kollegen über klinische Erfahrungen auszutauschen. Zusätzlich zu Fachvorträgen internationaler Expertinnen und Experten aus Europa konnten die Teilnehmenden in praxisorientierten Workshops verschiedene Implantat- und Korrektursysteme zur Behandlung pädiatrischer Wirbelsäulendeformitäten kennenlernen und direkt anwenden. 

Das interaktive Programm bot Chirurginnen und Chirurgen eine ideale Plattform für internationale, fachliche und praxisnahe Weiterbildung im Bereich der pädiatrischen Wirbelsäulenchirurgie. 

 

16. April 2026

Charité-Wirbelsäulenchirurgie auf dem Ortho-Trauma-Kongress in Bad Hofgastein vertreten

Bereits zum vierten Mal brachte der Ortho-Trauma-Kongress in Bad Hofgastein internationale Expertinnen und Experten aus Orthopädie und Unfallchirurgie zusammen. Das interdisziplinäre Kongressprogramm bot eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Hüft-, Knie-, Schulter- und insbesondere der Wirbelsäulenchirurgie. Ergänzt wurde das Programm durch praxisnahe Workshops, interaktive Rookie Sessions sowie Keynotes renommierter Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus dem alpinen Skisport.

Die Wirbelsäulenchirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin war mit einem starken Team vertreten. Prof. Dr. Matthias Pumberger, Dr. med. Thilo Khakzad, Dr. med. Maximilian Müllner, Dr. med. Lukas Schönnagel sowie Dr. med. Paul Köhli präsentierten die Charité auf internationaler Ebene und beteiligten sich aktiv am wissenschaftlichen Austausch.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Zukunftstechnologien der Wirbelsäulenchirurgie: Dr. med. Maximilian Müllner stellte in seinem Vortrag die aktuellen Entwicklungen der robotisch assistierten Wirbelsäulenchirurgie vor und präsentierte die Erfahrungen der Charité mit dem robotischen Navigationssystem Mazor X Stealth SystemTM der Firma Medtronic. Der Vortrag verdeutlichte das Potenzial moderner Robotik zur Unterstützung einer hochpräzisen Implantatplatzierung und unterstrich den Anspruch der Charité, innovative Technologien frühzeitig in die klinische Versorgung zu integrieren.

Die Teilnahme am Ortho-Trauma-Kongress unterstreicht das Engagement der Charité, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aktiv mitzugestalten, internationale Kooperationen zu fördern und innovative Behandlungskonzepte kontinuierlich in die Patientenversorgung zu übertragen.

 

31. März 2026

Erfolgreicher Forschungsaufenthalt am Hospital for Special Surgery in New York City

Nach einem eineinhalbjährigen Forschungsaufenthalt am Hospital for Special Surgery (HSS) in New York City ist Dr. med. Anna-Maria Mielke nun nach Berlin zurückgekehrt. In dieser Zeit konnte sie eine sehr erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit mit dem HSS aufbauen, die erfreulicherweise weitergeführt wird. 

 

Während ihrer Zeit am HSS forschte Dr. med. Mielke im Bereich Hüfte und Wirbelsäule mit besonderem Fokus auf den Einfluss von Muskelqualität und Alignment auf den spinopelvinen Komplex. Gemeinsam mit dem Wirbelsäulenzentrum unter der Leitung von Dr. Alexander Hughes (ihrem Mentor während des Aufenthalts) sowie Dr. Peter Sculco aus dem Endoprothetik-Team initiierte sie das Projekt „Hip-Spine Syndrome in Hip Osteoarthritis: Muscle Quality as a Predictor of Alignment and Pain Outcomes After Total Hip Arthroplasty“. Für dieses Projekt erhielt Dr. med. Mielke einen Grant in Höhe von 300.000 US-Dollar des HSS Arthritis Research Program, der im Auswahlverfahren unter 20 Bewerbungen vergeben wurde. Nun beginnt sie in Kooperation mit beiden Teams am HSS eine prospektive Studie. 

 

Wir freuen uns sehr über die enge wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Team am HSS sowie den herausragenden wissenschaftlichen Erfolg von Dr. med. Anna-Maria Mielke im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie. 

21. März 2026

4. Osteologie-Tag des interdisziplinären Zentrums 
für Osteologie der Charité 

Der 4. Osteologie-Tag der Charité – Universitätsmedizin Berlin bringt auch 2026 wieder Fachleute rund um die Knochengesundheit zusammen. Organisiert vom Interdisziplinären Zentrum für Osteologie (IZOC), hat sich das Symposium dank hervorragender Bewertungen als feste Größe etabliert.

Im Fokus steht der interdisziplinäre Austausch: Expertinnen und Experten aus Rheumatologie, Endokrinologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin sowie Bildgebung präsentieren aktuelle Erkenntnisse aus Praxis und Forschung. Ziel ist es, die Versorgung komplex erkrankter Patientinnen und Patienten zu verbessern und innovative diagnostische sowie therapeutische Ansätze in den klinischen Alltag zu überführen.

Das Programm bietet eine ausgewogene Mischung aus Grundlagenforschung, praxisnahen Themen und interaktiven Fallbesprechungen, bei denen das Publikum aktiv mitdenken kann. Begleitend dazu können Teilnehmende eine Industrieausstellung mit aktuellen Technologien und Dienstleistungen für Diagnostik und Therapie besuchen.

Der Osteologie-Tag versteht sich damit nicht nur als Fortbildung, sondern auch als Plattform für Vernetzung und neue Impulse in der Osteologie – ganz im Sinne der „Freunde des Knochens“.

 

Georg-Schmorl-Preise: 
Auszeichnung für Dr. med. Paul Köhli 

Seit 1965 zeichnet der Georg-Schmorl-Preis, benannt nach dem Pathologen Christian Georg Schmorl, klinisch hochrelevante wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Wirbelsäulenforschung aus. Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG) hat diese Tradition der damaligen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie übernommen und verleiht diesen Preis im Rahmen des jährlichen DWG-Kongresses an herausragende, unveröffentlichte Originalarbeiten. 

 

Auf dem DWG-Kongress in Wiesbaden (Dezember 2025) gewann Dr. med. Paul Köhli aus unserem Wirbelsäulen-Team des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der Charité diese ehrenwerte Auszeichnung. Mit seiner Arbeit Arbeit „Abdominal aortic calcification indicates altered bone microarchitecture and extracellular matrix quality in patients undergoing lumbar fusion surgery“ konnte er die Wissenschaftskommission der DWG überzeugen und darf sich über den Georg-Schmorl-Preis 2025 sowie die Publikation im Journal Brain & Spine freuen.

 

Wir gratulieren Herrn Dr. med. Köhli herzlich und freuen uns über sein erfolgreiches wissenschaftliches Wirken und seinen Beitrag zur Wirbelsäulenforschung.

12. Dezember 2025

Auszeichnung für herausragende Lehre 
in  Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Konvent der Universitätsprofessuren für O&U (KUOU) setzen sich gezielt dafür ein, das Interesse von Medizinstudierenden an Orthopädie und Unfallchirurgie (O&U) zu fördern. Ein entscheidender Faktor dabei ist eine motivierende, praxisnahe und begeisternde Lehre während des Studiums. Um innovative Lehransätze sichtbar zu machen und die Weiterentwicklung der Lehre anzuregen, werden jährlich besonders herausragende Lehrkonzepte aus O&U ausgezeichnet. Insgesamt wurden dieses Jahr drei Konzepte mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2025 statt. 

 

In diesem Jahr konnte das Lehrkonzept „Ko-Aktion im chirurgischen Aufklärungsgespräch: Große Lerneffekte durch den (sicheren) Sprung ins kalte Wasser“ den Preis gewinnen. Entwickelt wurde dieses von PD Dr. Ricarda Seemann und unserer Dr. med. Anna Maria Mielke aus dem Wirbelsäulen-Team des Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der Charité. 

 

Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns über dieses starke Zeichen für innovative und engagierte Lehre in der Orthopädie und Unfallchirurgie.

30. Oktober 2025

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.      Sprechstunden Donnerstags und Freitags, Termine nach Vereinbarung. Charité Bettenhochhaus 2. Etage,  Luisenstraße 64, 10117 Berlin.

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