Auszeichnung innovative Lehre Orthopädie & Unfallchirurgie DGOU & KUOU

Aktuelles

10 Juli 2026

HSS & Annual ISASS Conference

Unsere Assistenzärzte Tom Folkerts und Julia Wimmer absolvieren derzeit ein Forschungsjahr am Hospital for Special Surgery in New York. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit präsentieren sie ihre Forschungsergebnisse regelmäßig auf internationalen Fachkongressen - unter anderem auf der diesjährigen ISASS Annual Conference in Miami. Dort stellten sie aktuelle Arbeiten zum intraoperativen Neuromonitoring sowie zur radiologischen Diagnostik der Spondylolisthese vor. Nebendem fachlichen Austausch bot die Reise auch spannende Eindrücke abseits des Forschungsalltags und die Möglichkeit, mit Florida eine ganz andere Seite der USA kennenzulernen.

 

 

16. April 2026

Charité-Wirbelsäulenchirurgie auf dem Ortho-Trauma-Kongress in Bad Hofgastein vertreten

Bereits zum vierten Mal brachte der Ortho-Trauma-Kongress in Bad Hofgastein internationale Expertinnen und Experten aus Orthopädie und Unfallchirurgie zusammen. Das interdisziplinäre Kongressprogramm bot eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Hüft-, Knie-, Schulter- und insbesondere der Wirbelsäulenchirurgie. Ergänzt wurde das Programm durch praxisnahe Workshops, interaktive Rookie Sessions sowie Keynotes renommierter Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus dem alpinen Skisport.

Die Wirbelsäulenchirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin war mit einem starken Team vertreten. Prof. Dr. Matthias Pumberger, Dr. med. Thilo Khakzad, Dr. med. Maximilian Müllner, Dr. med. Lukas Schönnagel sowie Dr. med. Paul Köhli präsentierten die Charité auf internationaler Ebene und beteiligten sich aktiv am wissenschaftlichen Austausch.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Zukunftstechnologien der Wirbelsäulenchirurgie: Dr. med. Maximilian Müllner stellte in seinem Vortrag die aktuellen Entwicklungen der robotisch assistierten Wirbelsäulenchirurgie vor und präsentierte die Erfahrungen der Charité mit dem robotischen Navigationssystem Mazor X™. Der Vortrag verdeutlichte das Potenzial moderner Robotik zur Unterstützung einer hochpräzisen Implantatplatzierung und unterstrich den Anspruch der Charité, innovative Technologien frühzeitig in die klinische Versorgung zu integrieren.

Die Teilnahme am Ortho-Trauma-Kongress unterstreicht das Engagement der Charité, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aktiv mitzugestalten, internationale Kooperationen zu fördern und innovative Behandlungskonzepte kontinuierlich in die Patientenversorgung zu übertragen.

31. März 2026

Erfolgreicher Forschungsaufenthalt am Hospital for Special Surgery in New York City

Nach einem eineinhalbjährigen Forschungsaufenthalt am Hospital for Special Surgery (HSS) in New York City ist Dr. med. Anna-Maria Mielke nun nach Berlin zurückgekehrt. In dieser Zeit konnte sie eine sehr erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit mit dem HSS aufbauen, die erfreulicherweise weitergeführt wird. 

Während ihrer Zeit am HSS forschte Dr. med. Mielke im Bereich Hüfte und Wirbelsäule mit besonderem Fokus auf den Einfluss von Muskelqualität und Alignment auf den spinopelvinen Komplex. Gemeinsam mit dem Wirbelsäulenzentrum unter der Leitung von Dr. Alexander Hughes (ihrem Mentor während des Aufenthalts) sowie Dr. Peter Sculco aus dem Endoprothetik-Team initiierte sie das Projekt Hip-Spine Syndrome in Hip Osteoarthritis: Muscle Quality as a Predictor of Alignment and Pain Outcomes After Total Hip Arthroplasty. Für dieses Projekt erhielt Dr. med. Mielke einen Grant in Höhe von 300.000 US-Dollar des HSS Arthritis Research Program, der im Auswahlverfahren unter 20 Bewerbungen vergeben wurde. Nun beginnt sie in Kooperation mit beiden Teams am HSS eine prospektive Studie. 

Wir freuen uns sehr über die enge wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Team am HSS sowie den herausragenden wissenschaftlichen Erfolg von Dr. med. Anna-Maria Mielke im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie. 

4. Osteologie-Tag des interdisziplinären Zentrums 
für Osteologie der Charité

Der 4. Osteologie-Tag der Charité – Universitätsmedizin Berlin bringt auch 2026 wieder Fachleute rund um die Knochengesundheit zusammen. Organisiert vom Interdisziplinären Zentrum für Osteologie (IZOC), hat sich das Symposium dank hervorragender Bewertungen als feste Größe etabliert.

Im Fokus steht der interdisziplinäre Austausch: Expertinnen und Experten aus Rheumatologie, Endokrinologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin sowie Bildgebung präsentieren aktuelle Erkenntnisse aus Praxis und Forschung. Ziel ist es, die Versorgung komplex erkrankter Patientinnen und Patienten zu verbessern und innovative diagnostische sowie therapeutische Ansätze in den klinischen Alltag zu überführen.

Das Programm bietet eine ausgewogene Mischung aus Grundlagenforschung, praxisnahen Themen und interaktiven Fallbesprechungen, bei denen das Publikum aktiv mitdenken kann. Begleitend dazu können Teilnehmende eine Industrieausstellung mit aktuellen Technologien und Dienstleistungen für Diagnostik und Therapie besuchen.

Der Osteologie-Tag versteht sich damit nicht nur als Fortbildung, sondern auch als Plattform für Vernetzung und neue Impulse in der Osteologie – ganz im Sinne der „Freunde des Knochens“.

21. März 2026

Georg-Schmorl-Preise: 
Auszeichnung für Dr. med. Paul Köhli 

Seit 1965 zeichnet der Georg-Schmorl-Preis, benannt nach dem Pathologen Christian Georg Schmorl, klinisch hochrelevante wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Wirbelsäulenforschung aus. Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG) hat diese Tradition der damaligen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie übernommen und verleiht diesen Preis im Rahmen des jährlichen DWG-Kongresses an herausragende, unveröffentlichte Originalarbeiten. 

Auf dem DWG-Kongress in Wiesbaden (Dezember 2025) gewann Dr. med. Paul Köhli aus unserem Wirbelsäulen-Team des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der Charité diese ehrenwerte Auszeichnung. Mit seiner Arbeit Arbeit „Abdominal aortic calcification indicates altered bone microarchitecture and extracellular matrix quality in patients undergoing lumbar fusion surgery“ konnte er die Wissenschaftskommission der DWG überzeugen und darf sich über den Georg-Schmorl-Preis 2025 sowie die Publikation im Journal Brain & Spine freuen.

Wir gratulieren Herrn Dr. med. Köhli herzlich und freuen uns über sein erfolgreiches wissenschaftliches Wirken und seinen Beitrag zur Wirbelsäulenforschung.

12.Dezember 2025

Auszeichnung für herausragende Lehre 
in  Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Konvent der Universitätsprofessuren für O&U (KUOU) setzen sich gezielt dafür ein, das Interesse von Medizinstudierenden an Orthopädie und Unfallchirurgie (O&U) zu fördern. Ein entscheidender Faktor dabei ist eine motivierende, praxisnahe und begeisternde Lehre während des Studiums.

Um innovative Lehransätze sichtbar zu machen und die Weiterentwicklung der Lehre anzuregen, werden jährlich besonders herausragende Lehrkonzepte aus O&U ausgezeichnet. Insgesamt wurden dieses Jahr drei Konzepte mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2025 statt. 

In diesem Jahr konnte das Lehrkonzept „Ko-Aktion im chirurgischen Aufklärungsgespräch: Große Lerneffekte durch den (sicheren) Sprung ins kalte Wasser“ den Preis gewinnen. Entwickelt wurde dieses von PD Dr. Ricarda Seemann und unserer Dr. med. Anna Maria Mielke aus dem Wirbelsäulen-Team des Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der Charité. 

Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns über dieses starke Zeichen für innovative und engagierte Lehre in der Orthopädie und Unfallchirurgie.

30.Oktober 2025

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.      Sprechstunden Donnerstags und Freitags, Termine nach Vereinbarung. Charité Bettenhochhaus 2. Etage,  Luisenstraße 64, 10117 Berlin.

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